Locona - Startseite
Sortiment Kundenprofil Info Kontakt
Aktuell Hilfe Newsletter Modetrends Grössentabelle AGB
Konditionen
auf Rechnung
Portofrei
Rückgaberecht
Liefergebiet

PDF - Bestellformular
Qualität
Qualitätssicherung
Verarbeitung
Material
DEN Angaben
Grössentabelle
Farben
Pflegetipps

Hilfe
Services
SMS-Dienst
Modetrends
gegen "müde" Beine
Reisethrombose
Reisethrombose
Langes Stehen, Sitzen, Reisen.
Müde Beine. Zirkulationsschwierigkeiten.


Gegen Reisethrombose und Venenprobleme gibt es Hilfe. Die schönen LegCare-Produkte und die speziell für Herren entwickelten, gepflegten, schwarzen "Reise-Kniestrümpfe" von Locona beispielsweise, beugen "müden, schweren" Beinen vor und helfen mit, das Thrombose-Risiko zu mindern. Sie fühlen sich länger beschwingt und wohl.

zur Checkliste: Mein Thrombose-Risiko (www.netdoktor.de)

Weitere interessante Informationen zu diesem Thema

LANGSTRECKENFLÜGE Die Thrombose reist mit
Bericht aus "Gesundheit Sprechstunde", Ausgabe Dezember 2000
An die 28-jährige Frau, die diesen Herbst nach einem langen Flug in London Heathrow an einer Lungenembolie starb, erinnern wir uns noch. Jetzt ist die Diskussion entbrannt, ob langes Fliegen das Risiko dieser tödlichen Komplikation für Reisende in jedem Alter erhöht. Reisemediziner Prof. Robert Steffen über Risiken und Vorbeugung.
Wie lange fliegen Sie, um über Weihnachten der Kälte zu entkommen? Sind es mehr als sechs Stunden, sprechen Reisemediziner von einem Langstreckenflug. Das bedeutet: Das Risiko, eine gefährliche Thrombose zu erleiden, fliegt mit, jedenfalls in der Enge der Touristenklasse. «Economyclass-Syndrom», nennen das die Fachleute.

Thrombosen sind Blutpfropfen, die Adern in den Beinen von Passagieren verschliessen, wenn sie stundenlang ohne Bewegung eingepfercht in engen Flugzeugsesseln sitzen. «Gefürchtet sind die tiefen Venen-Thrombosen», erklärt Reisemediziner Robert Steffen, Professor am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich. «Wenn sich diese Blutgerinnsel beim Aufstehen nach der Landung lösen, können sie in die Lungen wandern. Verstopfen sie dort Blutgefässe, entsteht eine lebensbedrohliche Lungenembolie.»

Genau so kam im Herbst eine junge Touristin nach dem 20-Stunden-Flug von Sydney nach London tragisch ums Leben. Hätte sich die 28-jährige Britin erste Klasse leisten können, sie würde wahrscheinlich noch leben. Doch die Verkäuferin sass die meiste Zeit eingeklemmt auf ihrem Platz in der Economy-Klasse. Auf dem Flughafen Heathrow sank die Frau in eine Ohnmacht, aus der sie nicht mehr erwachte. Die Todesursache: Lungenembolie.

Alternative Mittel

Auch die Alternativmedizin hat Mittel, die Beschwerden auf Flügen lindern.
  • Gegen Jetlag: Nux vomica und Cocculus indicus (homöopathische Mittel in Form von Globuli zum Beispiel in Similasan «Potenz-Akkord» enthalten).
  • Zum Vorbeugen und Behandeln von Venenbeschwerden: Similasan Globuli (innerlich) und äusserlich (Salbe); «Aeskulaforce» (pflanzliches Mittel von Bioforce) als Tropfen, Gel oder Tabletten; «Venoplant» (pflanzliches Mittel von Schwabe) als Gel oder Salbe.
Die junge Britin war fit und Nichtraucherin, hatte also nicht aufgrund ihres Gesundheitszustandes ein erhöhtes Thrombose-Risiko, sondern nur wegen der ungemütlichen Umstände im Flugzeug. Für Robert Steffen heisst das: «Thrombose-Vorbeugung auf langen Flügen ist für alle Reisenden in jedem Alter wichtig. Von Studien, die das Gegenteil behaupten, halte ich nichts.»

An erster Stelle sind die Platzverhältnisse für die erhöhte Thrombose-Neigung verantwortlich. «Häufig sind die Zwischenfälle deshalb in der Economy-Klasse. In der Business- und der Firstclass kommen sie seltener vor», sagt Steffen. Langes Sitzen und kaum Bewegung setzen die Muskelpumpe in den Beinen nahezu ausser Betrieb, der Blutfluss verlangsamt sich, das Blut stockt und gerinnt leichter. «Eine Rolle bei der Entstehung von Thrombosen spielt auch das Austrocknen des Körpers», sagt Robert Steffen. «Je länger der Flug dauert, desto tiefer fällt die Luftfeuchtigkeit.» Gefährlich: Der Körper dünstet Flüssigkeit aus, ohne dass der Mensch etwas merkt davon.

Eine erhöhte Thrombose-Neigung kann aber auch vererbt sein. «Doch wenn ein junger Mensch, der von seiner Veranlagung noch nichts bemerkt hat, nach einem Flug tot umfällt, erschüttert uns das natürlich», sagt Steffen. Zum Glück wissen die meisten Leute, wenn sie zusätzliche Risiken haben. Dazu gehören:
  • Übergewichtige, RaucherInnen, Frauen, die die Antibaby-Pille nehmen, Schwangere (und bis vier Wochen nach der Geburt).
  • Reisende, die wegen Harninkontinenz oder Prostataproblemen möglichst wenig trinken, damit sie nicht ständig aufs WC müssen.
  • Das Thrombose-Risiko steigt allgemein mit dem Alter, weil die Blutgefässe von ihrer Leistungsfähigkeit einbüssen.
  • Personen, die an einer Venenkrankheit (Krampfadern) oder Gerinnungsstörung leiden oder früher schon Thrombosen hatten.
  • Personen mit schwerer Herz- oder Lungenerkrankung.
  • Wer viel Handgepäck mitbringt, engt den Raum für Füsse und Beine noch mehr ein.
Menschen mit erhöhtem Thrombose-Risko rät Robert Steffen, keine Schlaftabletten zu schlucken während eines langen Fluges, «um den Bewegungsmangel nicht noch zu verstärken». Allen anderen empfiehlt er dagegen, leichte pflanzliche Schlafmittel einzunehmen, denn «wer schläft, beugt dem Jetlag vor, der die Reisenden nach dem Flug über mehrere Zeitzonen mit Müdigkeit, schlechter Laune, verminderter Leistungsfähigkeit und Schlafstörungen plagt».

«Wer vor hat, in die Vereinigten Staaten zu fliegen, kann sich dort noch mit einer anderen Substanz gegen Jetlag versorgen, die in der Schweiz nicht zu haben ist – Melatonin», sagt Steffen. «70 bis 80 Prozent der Reisenden, die dieses Hormonpräparat nehmen, sind ihren Jetlag schneller los.» Das Rezept des Reisemediziners: «Ab dem ersten Abend am neuen Ort ein bis drei Milligramm Melatonin vor dem Zubettgehen schlucken, und zwar bei einem Flug nach Westen während so vielen Tagen wie Zeitzonen überflogen wurden minus drei, bei einem Flug nach Osten exakt so viele Tage wie Zeitzonen überflogen wurden.»

Gut zu wissen
Aufs Fliegen müssen Sie wegen des Thrombose-Risikos nicht verzichten. Die Vorbeugung – weitgehend mit einfachen Mitteln – nützt.
Empfehlungen für alle Reisenden:
  • Rechtzeitig einen Sitz mit etwas mehr Beinfreiheit reservieren. Je nach Flugzeugtyp: In der vordersten Reihe, bei den Notausstiegen, auf der Gangseite (um ohne zu stören aufstehen und sich bewegen zu können).
  • Regelmässig die Sprunggelenke bewegen (Füsse kreisen).
  • Regelmässig aufstehen und umhergehen.
  • Viel trinken (auf Kaffee und Alkohol verzichten: Diese Getränke führen zu Flüssigkeitsverlust).
  • Wadenkompressionsstrümpfe tragen (wirkt auch gegen geschwollene Beine).
    Wenn zum Langstreckenflug noch zusätzliche Risikofaktoren kommen, sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt. Möglicherweise ist eine medikamentöse Behandlung mit einer blutverdünnenden Spritze nötig.

GES 25/00, 15. Dezember 2000


© Beat Leuenberger lrb@ringier.ch -
Gesundheit-SprechStunde Phone: +41 (0)1 259 60 38
Magazin Redaktion Fax +41 (0)1 259 85 10
Dufourstrasse 47 8008 Zürich.
http://www.ges.ch

Produktsuche

Locona Legwear | CH 2562 Port | Telefon 032 331 20 20 | Fax 032 331 20 28 | © Gatschet Marketing 2002 | AGB | Newsletter